Pflebex Pflegegradrechner
Unser Pflegegradrechner unterstützt Sie dabei, Ihre Situation realistisch einzuschätzen. Das Ergebnis dient als erste Orientierung – für alles Weitere stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Seite.
Datenschutz: Die Berechnung läuft vollständig im Browser. Es werden keine Angaben gespeichert oder an einen Server übertragen.
Ihr orientierendes Ergebnis
Bitte beantworten Sie die Module. Das Ergebnis wird automatisch berechnet.
Tipps für die MD-Begutachtung
Die Begutachtung soll zeigen, wobei im Alltag regelmäßig Hilfe nötig ist. Bereiten Sie die Situation deshalb konkret vor: Nicht beschönigen, aber auch nichts übertreiben. Wichtig sind typische Alltagsprobleme, wiederkehrende Risiken und der tatsächliche Unterstützungsbedarf.
Unterlagen bereithalten
- aktueller Medikamentenplan
- Arztberichte, Facharztberichte, Klinik- oder Reha-Entlassberichte
- Therapiepläne, Verordnungen, Diagnosen und relevante Befunde
- Pflegedokumentation, Leistungsnachweise oder Pflegevertrag, falls ein Pflegedienst beteiligt ist
- Hilfsmittelübersicht, zum Beispiel Rollator, Pflegebett, Toilettenstuhl, Inkontinenzmaterial
- Vollmacht, Betreuerausweis oder Ansprechpartnerliste, falls vorhanden
- bei Höherstufung oder Widerspruch: Bescheid, Gutachten und eigene Notizen zu Abweichungen
Pflegetagebuch führen
- mindestens 7 bis 14 Tage dokumentieren
- Datum, Uhrzeit und konkrete Situation notieren
- Art der Hilfe festhalten: Anleitung, Beaufsichtigung, Motivation, Teilübernahme oder vollständige Übernahme
- nächtliche Einsätze, Stürze, Weglauftendenzen, Angst, Aggression oder Verweigerung dokumentieren
- Medikamente, Verbände, Injektionen, Arzt- und Therapietermine mit Aufwand festhalten
- nicht nur Minuten zählen, sondern beschreiben, warum Hilfe nötig war
Beim Termin beachten
- eine Person dazunehmen, die den Pflegealltag gut kennt
- typische schlechte Tage und gute Tage realistisch beschreiben
- Hilfebedarf bei Erinnerung, Beaufsichtigung und Anleitung ausdrücklich nennen
- keine Tätigkeiten „vorführen“, die im Alltag nur mit Risiko oder Erschöpfung möglich sind
- konkrete Beispiele nennen: Was passiert ohne Hilfe?
Nach dem Bescheid
- Gutachten und Bescheid vollständig prüfen
- abgleichen, ob alle Module und Alltagsprobleme korrekt erfasst wurden
- bei fehlenden oder falsch bewerteten Punkten zeitnah beraten lassen
- die Widerspruchsfrist beachten; sie beträgt in der Regel einen Monat nach Zugang des Bescheids
Ausdruck des Pflegegradrechners – orientierendes Ergebnis, kein Bescheid.